Gegenstand: Wirkung von Natriumbicarbonat auf die Milchproduktion und bei der Prävention von Pansenazidos

Ziel der Studie war die Untersuchung der Wirkung der Beimischung von 250 g Bicar®Z auf die Milchproduktion von drei Höfen mit Hochleistungsmilchkühen und dessen Bedeutung bei der Prävention von Pansenazidose.

 

Studienbedingungen: Zugabe von 250 g Bicar®Z

Die Studie wurde 2014 auf drei Höfen mit Hochleistungs-Milchkühen Belgien durchgeführt:

  • Hof A (Kontrollgruppe): 40 Milchkühe, es wurde kein Bicar®Z eingesetzt
  • Hof B (Versuchsgruppe): 108 Milchkühe, bei denen bereits 120 g Bicar®Z pro Tag und Kuh + lebende Hefe eingesetzt wurden
  • Hof C (Versuchsgruppe): 100 Milchkühe, bei denen bereits 100 g Bicar®Z pro Tag und Kuh eingesetzt wurden

 

Während des Versuchszeitraums erhöhte jeder Hof die Beimischung von Bicar®Z zur Futterration der Tiere auf bis zu eine Gesamtmenge von 250 g pro Kuh und Tag.

Ergebnisse

Mit einer Dosierung von insgesamt 250 g Bicar®Z als Zugabe zur Futterration der Tiere stellten alle 3 Höfe einen signifikanten Anstieg der Milchproduktion fest:

  • Hof A: + 4 kg/Kuh/Tag
  • Hof B:  + 1,83 kg/Kuh/Tag
  • Hof C: + 2,56 kg/Kuh/Tag

Am Versuchsende kehrten alle drei Höfe zu ihrer vorherigen Bicar®Z -Dosis zurück, und die Milchproduktion ging zurück.

 

Schlussfolgerungen: Was kann man aus der Studie lernen

Die Zugabe von Bicar®Z ermöglicht die Verbesserung der Nahrungsaufnahme, Milchproduktion und Überlebensrate in Situationen, in denen Tiere wahrscheinlich gefährdet sind. In diesen Situationen ist es besonders ratsam, 250 g Bicar®Z pro Kuh und Tag (1% der Trockensubstanz) und bis zu 350 g Bicar®Z pro Kuh pro Tag (1,5% der Trockensubstanz) bei Hitzestressbeizumischen, mit so niedrigen Kosten wie 10 Cent pro Kuh und Tag.

Ähnliche Studien wurden auch in den Niederlanden, Spanien und Deutschland mit signifikanten positiven Ergebnissen durchgeführt.