Wiederkäuer

Bicar®Z verbessert die physiologische Leistung der Tiere

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Um wettbewerbsfähig zu bleiben, optimieren Milchviehbetriebe die Futterrationen, um die Milchleistung ihrer Tiere zu erhöhen. So lässt sich bei erhöhter Milchnachfrage die Produktion steigern, unter voller Ausnutzung der Milchausbeute in der Frühphase der Laktation und unter Maximierung der Milchproduktion. Allerdings kann die Gabe von zu viel Kraftfutter zu Azidose führen und so die Leistung beeinträchtigen. Bicar®Z ist eine natürliche Quelle für Natriumbicarbonat, das die physiologischen Leistungen der Tiere verbessern und sichere Futterrationen gewährleisten kann.




Erfüllt die physiologischen Bedürfnisse

Für Betriebe mit Kühen, Schafen und Ziegen bietet Bicar®Z eine Quelle für Natrium und Bicarbonat, zwei lebenswichtige Nährstoffe in der Futterration von Wiederkäuern. Natriummangel führt tatsächlich mit hoher Wahrscheinlichkeit zu Appetitverlust, womit sich die Leistungen und der allgemeine physiologische Zustand des Tieres verschlechtern. Zu wenig Bicarbonat beeinträchtigt die Wirksamkeit des Wiederkäuens und damit indirekt die Produktionsleistung des Nutzviehs. Die Verwendung von Bicar®Z (Natriumbicarbonat von SOLVAY) erlaubt es Milchviehhaltern, auf die Bedürfnisse ihrer Tiere zu reagieren und die Sicherheit der Futterrationen zu gewährleisten, besonders während der frühen Laktation, wenn eine effiziente Fütterung äußerst wichtig ist. 

Verbessert die DCAB

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Bicar®Z erlaubt es Züchtern, die Kationen-Anionen-Bilanz (DCAB) im Futter wirksam zu korrigieren, indem Natrium verfügbar gemacht wird, einem stark alkalisierenden Ion. Für Milchkühe muss die DCAB  zwischen 240 und 280 mEq/kg TM liegen. Manche Futterrationen, besonders solche, die viel Rapspresskuchen enthalten, haben jedoch eine sehr niedrige DCAB. 
Durch Zugabe von 1% Bicar®Z zur Futterration werden zusätzlich 118 mEq/kg TM verfügbar gemacht. Auf diese Weise kann der Nährwert der Milch wirksam aufrecht erhalten werden, insbesondere der Eiweißgehalt.

Stabilisiert den pH-Wert im Pansen

Tiere mit einer hohen Produktivität entwickeln eine intensive Verdauungs- und Stoffwechselaktivität, was zur Deckung des erhöhten Bedarfs des Körpers notwendig ist. Dazu brauchen Wiederkäuer energiereiche Futterrationen. Die Gefahr einer Azidose ist daher hoch. Unter diesen Bedingungen kann es zu einer Abnahme der Leistungen des Tieres kommen, sowie zu Krankheitssymptomen wie Lahmen, Hufrehe und Mastitis. Durch die Zugabe von Bicar®Z zur Futterration lässt sich der pH-Wert im Pansen stabilisieren, so dass sich der Stoffwechsel normalisiert. 

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Verringert die Auswirkungen von Hitzestress

Steigt die Temperatur im Stall über 20°C, so beschleunigt sich auch die Atmung von Wiederkäuern, die so schneller Körperwärme abgeben. Der Verlust von CO2 über die Lungen verursacht eine Abnahme der Bicarbonatreserven und verringert somit die Fähigkeit, den pH-Wert im Pansen zu puffern. Vermehrtes Schwitzen und Urinieren verstärkt dieses Phänomen und führt zu einer Abnahme der Natriumreserven. Kommt es zu einer Azidose, verringert dies die Mastleistung des Tieres, das dann ein erhöhtes Risiko hat, an Hufrehe und Mastitis zu erkranken.

Feldbeobachtungen an einer Herde von 60 Kühen im französischen Départment Rhône (Dr. Danièle Castellani, 2012) haben gezeigt, dass Hitzestress zu einer Abnahme der aufgenommenen TM von 1,4 bis zu 3 kg pro Tag und zu einer Abnahme der Milchproduktion von 1,5 bis zu 3,5 l  pro Tag führt. 

Damit die Herde hohe Temperaturen besser aushält, muss der Landwirt sicherstellen, dass im Stall geeignete Bedingungen herrschen (ausreichende Belüftung, genug Platz am Futtertrog, geeignete Liegeplätze und Trinkwasser von guter Qualität). Bicar®Z kann auch direkt der Futterration zugesetzt werden, um den Verlust von Bicarbonat und Natrium auszugleichen. Damit kann der Landwirt die Produktivität seiner Herde erhalten.


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Gewährleistet sichere Futterumstellungen

Die Verwendung von Bicar®Z gewährleistet sichere Futterumstellungen, besonders wenn die Tiere auf die Weide getrieben werden. Junges Gras ist reich an hoch fermentierbaren Kohlenhydraten und enthält wenig Cellulose, Magnesium und Natrium. Es wird schnell gefressen, löst nur einen geringen Speichelfluss aus und wird wenig wiedergekäut. Dies fördert die Bildung von flüchtigen Fettsäuren im Pansen, mit der Gefahr einer subklinischen Azidose, was durch die zusätzliche Fütterung von Kraftfutter noch verstärkt wird. Eine Studie in Irland (O’Grady, 2008) konnte zeigen, dass 11% der Weidekühe tatsächlich an Azidose (pH<5,5) litten. Weitere 42% hatten einen pH-Wert im Grenzbereich (zwischen 5,6 und 5,8), und lediglich 47% hatten normale pH-Werte (pH>5,8).

Bicar®Z, das vorbeugend eingesetzt wird, wenn das Vieh auf die Weide getrieben wird (wobei es morgens und abends der Futterration beigemicht wird), erhöht den Natriumgehalt des jungen Grases ohne zusätzliches Chlorid oder Schwefel, die beide zu einer Übersäuerung führen würden. Dadurch ist ein sicherer Übergang gewährleistet, indem ein pH-Wert nahe 6,4 wiederhergestellt und die Verdaulichkeit des Grases verbessert wird. So kann der Landwirt seine Milchproduktion sicherstellen.