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Dosierung von Bicar®Z zur Optimierung der Biogaserzeugung

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Methanation works like a biological ecosystem (comparable to the rumen of the cow) and involves a series of steps that transform organic matter into methane (CH4) and CO2. 
Adding Bicar®Z continuously, or as a curative or preventive measure, provides an effective solution to the problems of acute acidosis, enables the operator to prepare for substrate changes and improves the yield of the methanation process. Die Zugabe von Bicar®Z, entweder kontinuierlich oder als kurative oder präventive Maßnahme, hilft, Probleme wie akute Versäuerung erfolgreich zu lösen. Der Betreiber kann damit Substratwechsel sicherer gestalten und die Ausbeute der Biogaserzeugung verbessern.

Empfohlene Dosis bei Versäuerung

Anzeichen einer Versäuerung in einer Biogasanlage: 
  • Abnahme des pH-Wertes auf unter 6,8-7,0,
  • Abnahme der Pufferkapazität auf unter 100-150 mmol/l, bzw. der TAC*-Werte auf unter 6000-7000,
  • rascher Anstieg des FOS**/TAC-Verhältnisses auf über 0,7.  

Bei Versäuerung*** wird dringend empfohlenen, Bicar®Z gemäß den folgenden Dosierungsempfehlungen zuzugeben:
  • 5 bis 10 t für Anlagen, die mit Gülle beschickt werden,
  • 8 bis 20 t für Anlagen, die mit Energiepflanzen beschickt werden.

Empfohlene Dosis zur Vorbereitung von Substratwechseln

Substratswechsel sind oft das Ergebnis einer unausgewogenen Flora im Faulbehälter und verändern das Säure-Base Gleichgewicht des Milieus:
  • Abnahme des pH-Wertes auf unter 7,0-7,2,
  • Abnahme der Pufferkapazität auf unter 100-200 mmol/l und der TAC- Werte auf unter 8000-10.000,
  • Rascher Anstieg des FOS/TAC- Verhältnisses auf über 0,7..

Beim Wechsel des Substrates*** wird empfohlenen, 3 Tage vor bis 3 Tage nach dem Substratswechsel Bicar®Z gemäß den folgenden Dosierungsempfehlungen zuzugeben:
  • 5 bis 10 t in 2 bis 3 Dosen über die Dauer von 6 Tagen für Anlagen, die mit Gülle beschickt werden,
  • 5 bis 10 t in 2 bis 3 Dosen über die Dauer von 6 Tagen für Anlagen, die mit Gülle beschickt werden. 

Empfohlene Dosis für die Erhöhung der Ausbeute der Biogaserzeugung

Die Zugabe von Bicar®Z erlaubt es, die Leistungen der Biogasanlage zu verbessern. Die erforderlichen Mengen*** sind abhängig von der Verweildauer und vom Substrattyp:
  • Für eine Anlage, die mit 100% Mais beschickt wird, sollten 100 kg Bicar®Z pro Tag zugesetzt werden,
  • Für eine Anlage, die mit 70% Mais und 30% Gülle beschickt wird, sollten 50 kg Bicar®Z pro Tag zugesetzt werden,
  • Allgemein sollten 1,5 t (ein 25-kg-Sack pro Tag über 60 Tage) bis 7,5 t über die gesamte Verweildauer (40 bis 60 Tage) zur Verfügung stehen.

*Die TAC (vollständige Basentitration), gibt die Pufferkapazität des Milieus an. Je niedriger der TAC-Wert, umso geringer die Fähigkeit des Milieus, die Abnahme des pH-Wertes abzupuffern.
**Der FOS-Wert (flüchtige organische Säuren) gibt die Konzentration organischer Säuren im Milieu an.
***Die Dosierungsempfehlungen von Bicar®Z in der Biogaserzeugung basieren auf empirischen Beobachtungen in einer Biogasanlage mit 2500 m3 und einer Verweildauer von 40 bis 60 Tagen. Die Verwendung von Bicar®Z ist das einzige, worum sich der Betreiber kümmern muss. Weitere Informationen, oder konkrete Empfehlungen für Ihre Anlage, erhalten Sie von einem unserer Fachleute für Biogaserzeugung